Der Betrieb lässt die Baustelle liegen und beendet den Auftrag.
Wenn Kund:innen rassistische Aussagen tätigen oder Mitarbeitende menschenverachtend behandeln, ist Schluss — auch mitten im Projekt.
Eine Initiative von Adviris
Wirtschaft widerspricht.
Gegen Rechtsextremismus. Für Menschenwürde und Demokratie.
Ein Orientierungszeichen, an dem Konsument:innen im Alltag erkennen, welche Unternehmen die AfD ablehnen und nachvollziehbar für Menschenwürde, Demokratie und ein diskriminierungsfreies Miteinander einstehen. Ein sichtbares Zeichen an Tür, Website und Ladentheke — getragen von transparenten Kriterien und einem fairen Prüfprozess.
Viele Menschen möchten wissen, wo sie einkaufen, wen sie beauftragen und mit wem sie zusammenarbeiten. „Wirtschaft widerspricht“ gibt diese Orientierung: ein wiedererkennbares Zeichen für Unternehmen, die demokratische Grundwerte nicht nur behaupten, sondern nachvollziehbar leben. Getragen wird die Initiative von Adviris — initiiert von Marie Christina Schröders.
Menschenfeindliche Positionen sind lauter geworden — auch im Geschäftsalltag: am Tresen, auf der Baustelle, im Beratungsgespräch. Viele Unternehmer:innen ziehen dort längst Grenzen. Doch ihre Haltung bleibt unsichtbar, solange es kein gemeinsames Zeichen dafür gibt. Genau das schafft diese Initiative.
Werte vor Umsatz
Das Leitmotiv. Es sagt sofort, worum es geht: Haltung zeigt sich dort, wo sie Konsequenzen haben kann.
Wirtschaft
Weil Haltung im Alltag sichtbar werden soll — in Läden, Praxen, Büros und Online-Shops.
widerspricht
Der Name der Initiative. Weil Demokratie nicht nur Zustimmung ist, sondern aktives Grenzen-Setzen gegen Menschenfeindlichkeit.
Langfristig ist nicht die Website das Produkt — sondern das Zeichen selbst: eine wiedererkennbare, vertrauenswürdige Plakette an Türen, auf Websites und im Verzeichnis. Damit sie Vertrauen verdient, gelten fünf Prinzipien:
Der Kriterienkatalog befindet sich in Entwicklung. Drei Anforderungen bilden den Kern — sie gelten für den Ein-Personen-Betrieb genauso wie für den Mittelständler:
Einordnung: Der Fokus liegt auf einer klaren Abgrenzung zur AfD und dem Schutz der Grundwerte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Definitionen („AfD-nah“, „Geschäftskontakt“, „bewusst beenden“) werden im Rahmen der Pilotphase rechtlich präzisiert.
Mit der Checkliste zur Selbsteinschätzung können Unternehmen schon vor der Bewerbung prüfen, ob sie die Voraussetzungen erfüllen — und welche Nachweise gegebenenfalls benötigt werden.
Das Zeichen ist keine Selbstauskunft. Die Vergabe folgt einem geregelten Ablauf — fair, dokumentiert und überprüfbar:
Website, Auftritte und öffentlich zugängliche Quellen werden gesichtet.
Unternehmen dokumentieren ihre Haltung mit praktikablen, KMU-tauglichen Belegen.
Das Zeichen gilt nicht auf Lebenszeit — Re-Zertifizierung ist vorgesehen.
Hinweise werden geprüft — mit klaren Regeln zum Schutz vor Missbrauch und Denunziation.
Vor jeder Entscheidung wird das Unternehmen gehört. Widerspruch ist möglich.
Mittelfristig entscheidet ein unabhängig besetztes Gremium über Vergabe und Entzug.
Drei Situationen, in denen „Werte vor Umsatz“ konkret wird:
Der Betrieb lässt die Baustelle liegen und beendet den Auftrag.
Wenn Kund:innen rassistische Aussagen tätigen oder Mitarbeitende menschenverachtend behandeln, ist Schluss — auch mitten im Projekt.
Die Finanzberaterin beendet die Beratung — und erklärt transparent: Werte vor Umsatz.
Wenn im Gespräch AfD-Gesinnung oder diskriminierende Positionen klar werden, endet das Mandat.
„Wenn Sie AfD wählen, trinken Sie Ihr Bier bitte woanders.“
Ein Schild am Eingang macht die Hausordnung unmissverständlich.
Für die Pilotphase suchen wir Unternehmen, die von Anfang an dabei sind — branchenübergreifend, vom Ein-Personen-Betrieb bis zum Mittelstand. Früh dabei sein heißt: das Zeichen und die Kriterien aktiv mitgestalten.
Ihre Bewerbung ist vorbereitet. Falls sich Ihr E-Mail-Programm nicht automatisch geöffnet hat: Kopieren Sie den Text unten und senden Sie ihn an christina@adviris.de — zum Beispiel über das Webmail Ihres Anbieters.
Ein Presse-Kit mit Kurzstatement, Q&A und Bildmaterial ist in Vorbereitung. Für Interviews, Hintergrundgespräche oder Kooperationen mit Verbänden und Initiativen erreichen Sie die Initiatorin direkt per E-Mail.
An initiative by Adviris
Wirtschaft widerspricht — business objects.
Against right-wing extremism. For human dignity and democracy.
A trust mark that lets consumers see at a glance which businesses reject the AfD and verifiably stand up for human dignity, democracy and a discrimination-free society. A visible sign on doors, websites and counters — backed by transparent criteria and a fair review process.
Many people want to know where they shop, whom they hire and whom they work with. “Wirtschaft widerspricht” (German for “business objects”) provides that orientation: a recognisable mark for businesses that don’t just claim democratic values, but verifiably live them. The initiative is carried by Adviris — initiated by Marie Christina Schröders.
Hostility towards minorities has grown louder — in everyday business too: at the counter, on the construction site, in the consulting meeting. Many business owners already draw the line there. But their stance remains invisible as long as there is no shared sign for it. That is exactly what this initiative creates.
Werte vor Umsatz
“Values over profit” — the guiding principle. It says immediately what this is about: a stand shows where it can have consequences.
Wirtschaft
“Business” — because taking a stand should become visible in everyday life: in shops, practices, offices and online stores.
widerspricht
“objects / dissents” — the name of the initiative. Because democracy is not just consent, but actively drawing the line against hostility towards people.
In the long run the product is not the website — it is the mark itself: a recognisable, trustworthy plaque on doors, websites and in the directory. For it to deserve trust, five principles apply:
The catalogue of criteria is under development. Three requirements form the core — they apply to one-person businesses just as to mid-sized companies:
Context: The focus is on a clear demarcation from the AfD and on protecting the fundamental values of a free democratic society. Definitions (“AfD-affiliated”, “business relation”, “deliberately ended”) will be legally refined during the pilot phase.
With the self-assessment checklist, businesses can check before applying whether they meet the requirements — and which evidence may be needed.
The mark is not a self-declaration. It is awarded through a regulated process — fair, documented and verifiable:
Website, public appearances and publicly accessible sources are reviewed.
Businesses document their stand with practical evidence suitable for small companies.
The mark is not granted for life — re-certification is part of the design.
Reports are reviewed — with clear rules protecting against abuse and denunciation.
Before any decision, the business is heard. Objection is possible.
In the medium term, an independently staffed body decides on awarding and revoking the mark.
Three situations in which “values over profit” becomes concrete:
The company walks off the construction site and ends the job.
When customers make racist remarks or treat staff with contempt, it’s over — even mid-project.
The financial adviser ends the consultation — and explains transparently: values over profit.
When AfD views or discriminatory positions become clear in a meeting, the mandate ends.
“If you vote AfD, please drink your beer somewhere else.”
A sign at the entrance makes the house rules unmistakable.
For the pilot phase we are looking for businesses that are in from the start — across all sectors, from one-person businesses to mid-sized companies. Being in early means actively shaping the mark and the criteria.
Your application is ready. If your email application did not open automatically: copy the text below and send it to christina@adviris.de — for example via your provider’s webmail.
A press kit with a short statement, Q&A and imagery is in preparation. For interviews, background conversations or cooperations with associations and initiatives, reach the founder directly by email.